NICHTS BEREUEN ist ist die Geschichte von Daniels Bemühungen, endlich erwachsen zu werden.
Daniel ist 19, kommt nach bestandenem Abitur zuversichtlich aus dem Urlaub zurück und freut sich, daß das Leben nun endlich richtig losgeht. Losgehen tut es auch, aber: nach hinten.
Sein Vater hat ihm einen Zivijob bei der Kirche besorgt und das Wiedersehen mit seiner Angebeteten Luca verläuft katastrophal. Luca ist bezaubernd, atemberaubend, aufregend, Daniels große Liebe und: für ihn unerreichbar. "Jungfrau" Daniel hat sich Luca für sein "erstes Mal" auserwählt. Diese Entscheidung hat er vor vier Jahren getroffen. Luca weiß davon bis heute nichts. Für sie ist Daniel "nur" ein guter Freund.
Voller Verzweiflung kreuzigt sich Daniel für sie in der Kirche. Nur Luca bekommt davon leider nichts mit - sie ist schon auf dem Weg zu ihrem Amerikaaufenthalt.
So kann es nicht weitergehen, beschließt Daniel, er muß sein Leben von Grund auf ändern und deshalb wechselt er erst einmal den Zivijob, denn das ist leichter als die große Liebe zu wechseln. Aber auch letztere ist plötzlich in greifbarer Nähe: Mit der schönen, traurigen Diakonieschwester Anna scheint es zum ersten Mal in seinem Leben eine echte Alternative zu geben. Und da Luca in den USA ist und der Zivijob, bei dem er alte Menschen pflegt, eine Herausforderung, könnte Daniels Leben dann doch richtig losgehen. Doch es genügt ein Anruf von der heimgekehrten Luca, um Daniel aus der Bahn zu werfen. Er versetzt Anna, trifft sich mit Luca und glaubt sich endlich am Ziel aller Bemühungen, um dann endgültig festzustellen, wie weit er und Luca voneinander entfernt sind. Daniel ist verzweifelt und glaubt, sein Leben sei jetzt wirklich gescheitert... Doch der Überfall auf eine Tankstelle, der Streit mit seinem besten Freund, der Tod eines pflegebedürftigen Opas und weitere kleine und große Katastrophen bringen Daniel schließlich zu der Erkenntnis, daß das Leben das ist, was dazwischen passiert. Und daß, wenn sich die erste Liebe in Luft auflöst, man erst dann verloren hat, wenn man aufhört zu glauben, daß es beim nächsten Mal klappt. Und: Daß es deshalb nichts zu bereuen gibt! « zurück